H-Wurf

Was lange währt... Seit wir unsere Silberprinzessin Kasatka-Yurik Fialka im eisigen Februar 2009 aus St. Petersburg geholt haben, stand für uns fest, dass sie die ideale Partnerin für Cellini sein würde. Sein kräftiger, typvoller Schädel, der gedrungene, massive Körperbau auf kraftvollen, breiten Sibipfoten und "Schaschas" Charme, der ausgeprägte Farbkontrast in ihrem Fell sowie ihr ganzer Typ, der einige der feinsten und rarsten St. Petersburger Linien repräsentiert, das war einfach füreinander geschaffen. Aber bei aller Erwartung wollten wir den beiden Hochzeitern ausreichend Zeit lassen. Zumal Cellini ja zwischenzeitlich noch seinen Suprelorin-Chip trug. So dauerte es denn bis zum 25. Mai 2010, bis es endlich schnackelte zwischen den Beiden. Ausgerechnet am "Wäldchestag", einem regionalen Feiertag in Frankfurt/Main und hier in Hofheim am Taunus...

Wir waren uns erst ca. zwei bis drei Wochen vor dem berechneten Wurfzeitpunkt sicher, dass Kasatka tatsächlich trächtig war. Da wir einerseits keine Freunde zu früher Eindeckung unserer Mädchen sind und andererseits die Fellnasen ihren ganz eigenen Kopf in solchen Dingen haben, hatten wir zwar die Daumen gedrückt, dass Cellini Erfolg haben würde, konnten uns da aber keinesfalls sicher sein. Wie auch immer, gegen Mitte Juli war uns klar, dass da etwas kommen würde. Schaschas Milchleiste war deutlich entwickelt, die Zitzen rosig und aufrecht. Aber es war offensichtlich, dass ihr erster Wurf klein ausfallen würde. Was ja beim ersten Mal gar nicht so schlecht ist, belastet es doch die Physis der Kätzin weniger. Dass Kasatkas Wurf aber sooo klein ausfallen würde...

Am 30. Juli 2010, morgens um 10 Uhr 30, brachte CH Kasatka-Yurik Fialka ihren Erstgeborenen zur Welt. Nach nur kurzen Wehen und scheinbar völlig ohne Anstrengung. Was wir schon mal sehr erleichtert zur Kenntnis nahmen.

Da er an einem Feiertag gezeugt und mitten in den Sommerferien geboren wurde, nannten wir ihn Holiday vom Bambuswald. Ein Katerchen, ein ziemlich freches dazu, mit einem Geburtsgewicht von 110 Gramm und aller Voraussicht in der Farbe blue-silver-classic-tabby. Verblüffend fanden wir, dass der Kleine erstaunlich entwickelt schien, von Anfang an eine sehr vernehmliche Stimme hatte und putzmunter war. Aber das sagt man Einzelkitten ja häufiger nach ;-)

Wir sind sehr gespannt, wie er sich entwickeln wird, wie seine Mama die Aufgabe bewältigt und ob er tatsächlich unsere Hoffnungen erfüllen wird, die besten Eigenschaften seiner Eltern (und der Generationen davor) zu vereinigen.Und wahrscheinlich wird kaum jemand gespannter auf das Kommende sein als Elena Hildebrandt von der Cattery Fialka in St. Petersburg, die uns Kasatka so vertrauensvoll übereignete.

Ein Blick auf den Stammbaum des H-Wurfs ist wie gewohnt bei Pawpeds möglich.

Sibirer vom Bambuswald